ZUKUNFTSCAMPUS

Aktivitäten bisher

SS 2016: Entwurfsprojekt: CampusNature
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Masterplans 2030 wurde auch die Gestaltung der Freiflächen thematisiert. In Kooperation mit der Fakultät für Architektur und dem Fachgebiet Building Lifecycle Management BLM bearbeiteten Studierende einen Entwurf zur Aufwertung von Freiflächen am Campus-Süd.

http://www.zukunftscampus.kit.edu/503.php

Aufgabenstellung

Beispiele:

CampusLine Hartmann Rossen: Konzept Plakat

CampusNature Botz: Konzept Plakat

2016: Masterplan 2030 des KIT
Im Masterplan 2030 werden erstmals alle vier großen Standorte des KIT in der Stadt Karlsruhe und Landkreis Karlsruhe in einem umfassenden Partizipationsprozess einheitlich erfasst, bewertet und strategisch eingeordnet. Die erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die Schwerpunkte Liegenschaften, Energie & Klimaschutz sowie zur Mobilität berücksichtigen auch Handlungsempfehlungen für die Freiflächenentwicklung der Standorte. Der Beschluss des Präsidiums und des Aufsichtsrats zum Masterplan 2030 erfolgte im September bzw. im November 2016.

Masterplan 2030 des KIT

2017: Ökologisches Konzept zur Freiflächenentwicklung und zum Freiflächenmanagement
In Teil 1 wurde ein Rahmenkonzept mit Bestandsaufnahme, Dokumentation, allgemeine Leitlinien und eine Konkretisierung in Best Practice-Beispielen erarbeitet. Teil 2 sieht eine Fachplanung vor, die unter der Einbindung von zusätzlicher Expertise u.a. zu Wasser, Boden, Klima, Habitat-Funktionen und Landschaftsarchitektur konkrete Handlungsempfehlungen darlegen wird. In Teil 3 wird die Umsetzung detailliert beschrieben. Die Teile 2 und 3 befinden sich in der Abstimmungsphase.

Ökologisches Konzept

SS 2018: Entwurf: futureCampus KIT 2030 Urban Intermedia: City, Campus, Narrative mit städtebaulicher Entwurfsvertiefung

Was muss ein moderner Campus in Zukunft bieten und welchen Herausforderungen muss er sich stellen? Kann ein Campus als Katalysator für eine resiliente Stadtentwicklung dienen, und ist eine Symbiose aus Campus und Stadt dabei zukunftsweisend? Wie können Möglichkeiten von formellem und informellem Wissensaustausch geschaffen werden, wobei im Focus die Relevanz von grenzüberschreitender und interdisziplinärer Kommunikation steht? Wichtige Voraussetzung hierfür ist die kritische Betrachtung des Campus aus komplementären Perspektiven und einem interdisziplinären Diskurs.

Entstehen soll eine einzigartige Strategie für den Campus der Zukunft – basierend auf der individuellen Vision– ein KIT ZukunftCampus 2030 Narrativ.

In Kooperation mit der Fakultät für Architektur und dem Fachgebiet Landschaftsarchitektur bearbeiteten Studierende einen Entwurf zu den Anforderungen an einen modernen Campus der Zukunft.

Aufgabenstellung

Beispiel: Huishi Tang Konzept

WS 2018/19: Stegreif: Nix wie raus - wie können Freiräume auf dem KIT Campus als Lernräume genutzt werden?

Der Stegreif war Teil der „learning takes Place, wie wo wollen wir lernen?“ Ausstellung im ZKM, und wurde im Workspace auf die Galerie ausgegeben und präsentiert.
Wie kann der öffentliche Raum – das Dazwischen mit neuen Lernorten bespielt werden? Aufgabe war, ein learnscape als Pavillon, als Installation oder Multifunktionsmöbel, zu entwickeln, der als Learning Lab funktioniert, und mit dem Ort interagiert. Ziel war es mit Hilfe des learnscapes gut gestaltete öffentliche und soziale Räume zu schaffen, und die nicht genutzten und identi­tätslosen Räume „auf dem Campus wiederzubeleben“.

Aufgabenstellung

Beispiel: Blümke Hipp Plakat Konzept

https://zkm.de/de/veranstaltung/2018/11/nix-wie-raus

WS 2018/19: Ausstellung: Learning takes Place, wie wo wollen wir lernen?
»Learning Takes Place«, ein Kooperationsprojekt zwischen ZKM und KIT, befasste sich im ZKM mit Orten des Lernens, des Arbeitens und des Wissensaustauschs unter den Bedingungen des digitalen Wandels. Wie können diese Orte aussehen – und wie können wir sie neu denken?

Wie beeinflussen räumliche Bedingungen unser Lernen, und welche anderen Techniken des Denkens gibt es? Welche Rolle spielt der digitale Raum – und was kann der Ort des Museums zu diesen Fragen beitragen? Von Oktober bis Dezember 2018 war das ZKM in enger Verbindung mit der Ausstellung »Open Codes« zur Experimentierfläche für alternative Raumkonzepte, neue Lerntechniken und die Vernetzung bereits entwickelter Projekte.

In verschiedenen Formaten wurden im Rahmen von Learning Takes Place AkteurInnen aus der Hochschule, dem Museum, der Stadt und anderer Einrichtungen zusammen kommen, um gemeinsam zu diskutieren: Wie wollen wir lernen? Wo wollen wir lernen?

Ausgestellt wurde der Entwurf FutureCampus 2030 (Fachgebiet Landschaftsarchitektur), der Stegreif „nix wie raus“ – Außenlernplätze am KIT (Fachgebiet Landschaftsarchitektur), „Learning from Learning“ (Fachgebiet R+E Raum) und die Bachelor Abschlußarbeiten „Stadtbibliothek in Karlsruhe“ (Fachgebiet Gebäudelehre).

Aufgabenstellung

https://zkm.de/de/ausstellung/2018/11/learning-takes-place

2018: Stadt Karlsruhe IQ-Leitprojekt Student*Innenstadt

Im Rahmen des städtischen IQ-Korridorthemas „Zukunft Innenstadt“ leitet das Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe das Stadtentwicklungsprojekt „Innenstadt von Morgen aus Sicht der Studierenden“ mit dem Ziel, die Attraktivität der Karlsruher Innenstadt weiterzuentwickeln. Im Zuge der Kombilösung eröffnet in den nächsten Jahren neue Gestaltungsspielräume für die Nutzung öffentlicher Räume und Plätze in der Karlsruher Innenstadt. Durch gezielte Maßnahmen wie die Schaffung von neuen Einkaufs- und Gastronomie-Angeboten, Räumlichkeiten für Kulturangebote, Lernen und Coworking sowie Maßnahmen für Sicherheit und Sauberkeit soll die Karlsruher Innenstadt nachhaltig attraktiv gestaltet werden.

Die Stadt wünscht sich, dass diese neuen Räume von Studierenden genutzt werden. Ihre Bedarfe sollen von Anfang an bei der Suche nach Neu- und Nachnutzungen in die zukünftigen Planungsszenarien einbezogen werden. Mit der Strategie, die Studierenden- und Gründerszene im Innenstadtbereich zu fördern sowie neue Raumnutzungskonzepte zu entwickeln, soll die zentrale Innenstadt mit dem studentischen Milieu neu belebt werden.

https://www.karlsruhe.de/b2/wissenschaft_bildung/wissenschaftsbuero/projekte_wb/innenstadtvonmorgen/HF_sections/content/ZZnADtRYLLZ0mJ/ZZo2zBCphKpUE0/Ergebnisdokumentation_StudentInnenstadt_ang.6.5.2016.pdf

https://stqp.iesl.kit.edu/507.php

SS2019: European-Bonding-Workshop: Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energieeffizienz in Campusstrukturen  

KIT meets Bonding e.V.: Am 20.06.2019 fand der eintägige internationale Workshop zum nachhaltigen KIT Campus der Zukunft 2030 statt.

19 internationale Studierende, von Canada über Mexiko bis nach Kroatien haben aktiv qualitative Bewertungen und mögliche Visionen für die Zukunftsgestaltung des KIT Campus erarbeitet. Unter der Leitung von Rupert Lohr, Leiter des Referats Umwelt- und Energiemanagement der Stabstelle Zukunftscampus, und Stefanie Knebel von STUDIOstadtlandschaft (ehemals Fachgebiet Landschaftsarchitektur des KIT), haben die Studienenden nach einer thematischen Einführung ihre Einblicke in die Likes und Dislikes ihres Heimat-Campus erläutert.

Sieben Leitparameter #1communication, #2 living and learning on the Campus, #3 Campus landscape / open space, #4 Mobility, #5 Buildings, #6 Energy, #7 Resources wurden im Vorfeld definiert, in 3-er Gruppen analysiert und qualitativ ausgearbeitet. Zwei Stunden hatten die Gruppen Zeit, sich auf das Experimentierfeld Campus im transdisziplinären Diskurs einzulassen und eine entsprechende zehn minütige Präsentation vorzubereiten. Die zum Teil fehlenden Ortskenntnisse wurden im Gespräch mit den Betreuern geklärt, diskutiert und anschließend strategisch weiterentwickelt.

Nach der Mittagspause präsentierten die Einzelgruppen vor der Gesamtjury der Teilnehmer, stellten sich den Rückfragen und wurden vertiefend ergänzten, aber auch mit den Schnittstellen zu den anderen Themenparametern konfrontiert.

https://europeanworkshop.eu/