ZUKUNFTSCAMPUS

Kälte

Kurzbeschreibung:

Der Bedarf an Kälte resultiert aus unterschiedlichen Erfordernissen. Primär zu nennen sind die Kühlung von IT-Clustern, von Laboren und in diversen Ausprägungen Prozesskälte für technische Geräte. Charakteristisch ist eine schwankende Nachfragekurve, in der Regel in Abhängigkeit von der Außentemperatur und unterschiedlichen Temperaturanforderungen für die Kälte, insbesondere bei der Prozesskälte.

Im Masterplan 2030 des KIT ist das Thema Kälte angesprochen worden, mit der Zielsetzung eine energieeffiziente Kälteversorgung zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Während am CS ein flächendeckendes Kaltwassernetz existiert, sind am CN dezentrale Kälteinseln gegeben. Hier ist eine schrittweise Entwicklung von Micro-Kälte-Clustern zu Teilnetzen oder langfristig zu einem flächendeckenden Kaltwassernetz zu untersuchen, gestützt auf der Nachfragestruktur der nächsten 20 Jahre. Als zielführende Maßnahme wurde in 2016 mit der Absorptionskälteanlage im Gebäude 612 eine erster Schritt und eine Grundlage für ein Kältenetz am CN etabliert. An den Standorten CW und CO ist der Bedarf an Kälte äußerst gering und muss ggf. punktuell realisiert werden.

Unabhängig von der Versorgungsstruktur, zentral oder dezentral, ist die Erzeugung von Kälte ein energieintensiver Prozess, der über dieses Handlungsfeld eine regelmäßige Bearbeitung und Prüfung erfahren soll. Hierzu kann eine Entwicklung einer Ausschreibung für ein Kältenetz am CN externe Akteure einbinden.

Zielsetzung:

  • Nachfragegerechte, energieeffizienten Bereitstellung der Kälte
  • Das Kältesystem ist strikt an Nutzeranforderungen, Energieeffizienz und Klimaschutz ausgerichtet
  • Wesentliche Kälteerzeugungsanlagen sind am Energiemanagementsystem angeschlossen

Über eine Ausschreibung ist die Kälteversorgung am CN von externen Akteuren bewertet und konzeptionell entwickelt.