ZUKUNFTSCAMPUS

Wärmepumpen

Kurzbeschreibung:

Mit einer Wärmepumpe wird unter Zuführung von elektrischem Strom als Antriebenergie Wärme der Umgebung entzogen und mit einem höheren Temperaturniveau der Nutzungsseite zur Verfügung gestellt.

Die Nutzung von Umweltwärme führt zur deutlichen Reduktion von CO2-Emission. Da auch regenerativer Strom eingesetzt werden kann, ist im Betrieb eine CO2-freie Heizung möglich.

Dies eröffnet Möglichkeiten der zentralen oder auch dezentralen Integration von WP in die zukünftige Energielandschaft des KIT. Entscheidungskriterien sind u. a. Lastgang-Profile, permanent und temporär, notwendige Temperaturniveaus, lokale R.B. auf der Nutzerseite

Zielsetzung:

  • Einsatz von WP wird projektbezogen und kontinuierlich (Neubau-Umbau von Gebäuden oder Areal Erschließung) im gesamten Energiekonzept geprüft
  • Im bestehenden Energiesystem werden Potentiale zur Abwärmenutzung geprüft, vgl. HF 9, Abwärme
  • Im bestehenden Energiesystem liefert die exergetische Untersuchung der Energieniveaus weitere Potentiale
  • Entwicklung von Standards für Einbindung von Wärmepumpen
  • Prüfen der Machbarkeit Einsatz der WP für KW(K)K; Solarthermie; Wärme-/Kältespeicher und Abwärmenutzung sinnvoll
  • Insellösung bei Nutzung von Wärmepumpen für die Neu- und Bestandsbauten
  • Wärmenutzung für Raumheizung und Trinkwassererwärmung 
  • Arbeiten mit niedrigen Temperaturniveaus im Gebäudebereich (HF-Gebäudeheizung)

Möglichkeit der Verwendung der Wärmepumpe in Kombination mit Abwärme aus Prozesse identifizieren und bewerten.