ZUKUNFTSCAMPUS

Raumluftechnik

Kurzbeschreibung:

Die Raumlufttechnik (RLT) umfasst die Aufbereitung der Luft und deren Zu- und Abführung zu den Nutzungsflächen in den Gebäuden. Diese Flächen sind in der Regel Versammlungs- und Lehrräume sowie Flächen mit wissenschaftlich-technischer Nutzung wie Werkstätten oder Technikum, vor allem aber Laborflächen in unterschiedlichen Ausprägungen.

Diese technische Zwangsbelüftung umfasst neben dem jeweiligen Austausch der Luft die Konditionierung der Lufttemperatur und ggfls. deren Feuchte: Die geforderte Reinhaltung der Luft und die geforderte Luftwechselrate sind weitere wesentliche Qualitätsanforderungen, je nach Nutzungsart und deren Intensität.

Intern durchgeführte Benchmarkuntersuchungen im Rahmen der Gebäude- und Laborstrategie zeigen erhebliche Einsparpotentiale im Bereich der Lüftungstechnik – sowohl thermisch als auch elektrisch. Das Gesamteinsparpotential bei der Wärme wurde am CN mit ca. 15 – 25% der Wärmenachfrage benannt.

Auf der Stromseite sind ebenso erhebliche Reduktionen anzusetzen, insbesondere da ein Großteil des installierten lufttechnischen Anlagenparks noch aus den sechziger bis achtziger Jahre stammt und damit viele Antriebskomponenten über eine schlechte Energieeffizienz verfügen – sofern kein Austausch stattgefunden hat.

Zielsetzung:

  • Die RLT-Anlagen können entsprechend den Nutzungserfordernissen betrieben werden (zeitlich, kapazitätsmäßig, u.a.)
  • Die RLT-Anlagen sind möglichst auf dem Stand-der-Technik bzw. Best-Verfügbare-Technik (vgl. Masterplan). Hierzu ist ein vergleichendes Kennzahlensystem entwickelt und in Nutzung.

Über die Nutzungsorientierung und die sukzessive Ertüchtigung der Technik sind Suffizienz und Effizienz umgesetzt: Einsparungen in der Größenordnung von 25% sind bis 2025 realisierbar.