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Hintergründe

Nachhaltige Entwicklung ist global wie lokal ein ebenso wichtiges wie schwieriges Unterfangen, zu dem wir mit dem Netzwerk Nachhaltigkeit am KIT [NeNa] einen Beitrag leisten möchten. Das KIT nimmt mit seiner Größe und explizit technischen Ausrichtung bei der Realisierung einer nachhaltigen Zukunft in mehrfacher Hinsicht eine herausragende Stellung ein. Nämlich als:

 

  • Hort der Wissenschaft und der Wissensproduktion: Wissen über ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle Sachverhalte, Zusammenhänge und Interdependenzen zu generieren und bereitzustellen, ist essenziell für nötige Entscheidungen und Maßnahmen Richtung nachhaltige Entwicklung.
  • Stätte der Bildung und Ausbildung: Absolventen des KIT werden als Wissenschaftler, Ingenieure, Manager und Menschen Entscheidungsträger der Zukunft sein und an wichtigen Schnittstellen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft agieren. Ihnen Wissen und Kompetenzen zur Nachhaltigkeit mitzugeben, obliegt auch dem KIT.
  • Werkstätte der Innovation: Technik verändert die Welt. Technik auf wissenschaftlicher Basis zu entwickeln, lautet eine der tragenden Säulen des KIT. Technische Innovationen bergen Problemlösungen wie Nebenfolgen, sind Wirtschaftsfaktoren, und bringen ebenfalls gesellschaftliche Innovationen mit sich. Diese gemäß einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten, ist in unserer technisch geprägten Zeit eine der großen Herausforderungen.
  • Regional und global agierender Betrieb: Das KIT bedarf als Großbetrieb mannigfaltiger Ressourcen, ist als Arbeitgeber seinen Mitarbeitern und als ökonomische Größe der Region Karlsruhe verpflichtet. Als „Flaggschiff der deutschen Wissenschaft“ gilt es auch hier, Vorbild zu sein, den Betrieb des KIT umweltverträglich und lebenswert zu gestalten, und eine nachhaltige Innovationskultur zu etablieren.

 

Die Initiative des „Netzwerk Nachhaltigkeit am KIT“ findet vor dem gesellschaftlichen Hintergrund eines wachsenden politischen Willen zur Etablierung einer nachhaltigen Entwicklung statt. Erwähnt seien hier nur die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014), die „Nationale Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung“ von 2002 mit ihren drei Fortschrittsberichten oder auch die „Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg“. Die Etablierung des Nachhaltigkeitsleitbilds schlägt sich auch in der Forschungs- und Bildungspolitik nieder. „Nachhaltigkeit“ bleibt hier nicht nur Schlagwort, sondern wird zunehmend mit Inhalten, Finanzmitteln und Forderungen hinterlegt. Aktuelle und finanzkräftige Forschungsprogramme wie das BMBF-Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklungen“ [FONA] zeugen davon. Erwähnt sei hier ferner die gemeinsame Erklärung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) „Hochschulen für nachhaltige Entwicklung“.