ZUKUNFTSCAMPUS

Nachhaltiger Wissenschaftsbetrieb

Die größte Herausforderung im 21. Jahrhundert wird die Bewahrung der Lebensgrundlagen sein. Alle gesellschaftlichen Bereiche sind aufgerufen, an diesem schwierigen Prozess mitzuwirken. Von entscheidender Bedeutung ist also, dass ein Bewusstsein für die Nachhaltigkeitsthematik etabliert wird. Nachhaltige Entwicklung ist eine der wichtigsten Prämissen der Vereinten Nationen, die in den Sustainable Development Goals (SDGs) festgeschrieben sind. Durch die Wissenschaft geprägt, hat sich “Nachhaltigkeit” zu einem gesellschaftspolitischen Thema entwickelt. Als große Forschungs- und Lehreinrichtung beschäftigt sich das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit der Frage, welche Ansprüche sich aus der Rolle der Wissenschaft für das gesellschaftliche Zusammenwirken mit verschiedenen Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung, Wirtschaft sowie Gesellschaft ergeben. Von einem nachhaltigen Wirtschaften sind jedoch auch Forschungs- und Bildungsstätten selbst nicht ausgenommen. Einseits sind sie Multiplikatoren in der Wissensgesellschaft mit weitreichenden Handlungsfeldern und Potentialen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Andererseits sind sie Teil des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens und bedienen sich dabei der natürlichen Ressourcen.

Über die Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation engagiert sich das KIT schon seit geraumer Zeit im Bereich Nachhaltigkeit. Somit werden Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung geschaffen, die als Handlungswissen bereitgestellt werden. Die Stabsstelle ZUKUNFTSCAMPUS sammelt diese Themen innerhalb des KIT, um diese auch gebündelt für das Berichtswesen darzustellen. Innerhalb des KITs sieht sich das Referat als Wissensmanager und Berater von Präsidium, Forschung, Lehre und Administration in Bezug auf die Nachhaltigkeit. Hierbei arbeitet der ZUKUNFTSCAMPUS eng mit dem Beauftragten für Klimaschutz- und Nachhaltigkeit (KN-B) zusammen.