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Bild Rupert Lohr
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Dipl.-Wirtsch.-Ing. Rupert Lohr

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Energiewendetag 2017

Der 18. September 2017 steht im Zeichen der Energie: ENERGIEWENDETAG AM KIT - Campus Süd

ENERGIEWENDETAG 2017 am KIT: Ziele – Projekte – Ergebnisse

Das KIT lädt Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die interessierte Öffentlichkeit zum Austausch ein: aktuelle Informationen und Themensammlungen zeigen in Ausschnitten Stand und Ausrichtung der Energieforschung und der eigenen Energiewende@KIT.

Am 18. September von 11:00 – 14:00 Uhr findet der Energiewendetag am KIT statt, dieses Jahr am Campus Süd, auf dem Paulckeplatz. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und über Bausteine der Energiewende - und machen Sie mit!

Ziele – Projekte – Ergebnisse, unter dieser Überschrift informieren das KIT-Zentrum Energie, die Stabsstelle ZUKUNFTSCAMPUS und die DE Facility Management über die Energiewende: aus aktuellen Projekten und Programmen der Energieforschung als auch dem eigenen Campusbetrieb werden neueste Ergebnisse vorgestellt.

Die Energiewende in Deutschland ist erfolgreich nur als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe umzusetzen. Das KIT als maßgeblicher Akteur in der Energieforschung - und gleichzeitig eine Einrichtung mit einem bedeutenden Energiebedarf - zeigt einige Beispiele für umfassende Lösungsansätze. Das KIT-Zentrum Energie beteiligt sich wieder mit einem breiten Fächer an Themen. Die Zusammenarbeit von Forschung und Campusbetrieb tritt dabei immer mehr in den Vordergrund. Die Realisierung von „Real Laboren“ am KIT schafft Win-Win-Situationen für Forschung und Campusbetrieb.

Auf Seiten des Campusbetriebs informieren ZUKUNFTSCAMPUS und Facility Management über das KIT-Energiekonzept, welches die Fortsetzung und weitere Konkretisierung des KIT-Masterplans 2030 darstellt. Es zeigt für die kommenden Jahre in Form von Handlungsfeldern und spezifischen Arbeitspaketen die zentralen Themen auf – mit den erwarteten Resultaten bezüglich einem reduzierten Energiebedarf und reduzierten CO2-Ausstoß! Von Facility Management werden erste erfolgreich realisierte Bausteine vorgestellt.

Alle Nutzer, aus Forschung, Lehre und Verwaltung, sind herzlich eingeladen, sich aktiv an der Umsetzung der Energiewende@KIT zu beteiligen. Besuchen Sie uns am Campus Süd, am Paulckeplatz.

 

Themenübersicht

  • Regionalisierung der Energieversorgung auf Verteilnetzebene am Modellstandort Kirchheimbolanden (RegEnKibo); EBI-ceb/ DVGW
    Im Rahmen der Energiewende wird die bisher zentrale Energieversorgung durch eine teilweise dezentrale, stark schwankende Einspeisung von Erneuerbaren Energien in die Stromnetze abgelöst wodurch auch die Verteilnetzebene gerade während des Transformationsprozesses stärker in den Fokus rückt. Das Forschungsprojekt baut darauf auf und untersucht, wie eine Regionalisierung der Energieversorgung auf Verteilnetzebene erreicht werden kann, um den Austausch von elektrischer Energie zwischen Übertragungsnetz und Verteilnetz möglichst gering zu halten und den erforderlichen Netzausbau auf den höheren Spannungsebenen zu reduzieren. Modellstandort für das Forschungsvorhaben ist die Stadt Kirchheimbolanden in Rheinland-Pfalz.

  • Hocheffizienter PtG Prozess durch Integration von Hochtemperaturelektrolyse und Methanisierung; EBI-vbt
    Im europäischen Forschungsprojekt HELMETH soll unter der Koordination des KIT (EBI-vbt) die technische Machbarkeit eines hocheffizienten Power-to-Gas Prozesses durch thermische Integration von Hochtemperaturelektrolyse und CO2-Methanisierung demonstriert werden. Das Ziel ist die Produktion von einspeisefähigem Erdgassubstitut aus erneuerbarem Strom mit Wirkungsgraden von über 85%. Durch die Kompatibilität des erzeugten Erdgassubstituts mit der vorhandenen Erdgasinfrastruktur bestehen praktisch keine Kapazitätsbeschränkungen um Energie aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen auch über längere Zeiträume (saisonal) zu speichern.

  • Das Energy Lab 2.0 – Reallabor und Simulationsplattform zum Gelingen der Energiewende; Energy Lab 2.0 – IMVT, IKFT, ITEP, IAI, EBI, Competence E
    Mit dem Energy Lab 2.0 entsteht eine Forschungsinfrastruktur als Reallabor und Simulationsplattform, mit dessen Hilfe das KIT gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt das Zusammenspiel der Komponenten von intelligenten, verknüpften Energienetzen der Zukunft untersuchen will. Dabei stehen neue Netzarchitekturen, die Integration verschiedener Speichertechnologien, neue Netzhardware und Regelstrategien sowie eine effiziente Verknüpfung von Strom, Wärme und chemischen Energieträgern im Mittelpunkt.

  • Kopernikus Projekt Power-to-X: Erforschung, Validierung und Implementierung von „Power-to-X“ Konzepten; IMVT
    Im Kopernikus Projekt Power-to-X werden Konzepte und Technologien zur Umwandlung von elektrischem Strom aus erneuerbaren Quellen in stoffliche Energieträger und Chemieprodukte vorangetrieben. Ziel des Projektes auf einer Zeitskala von 10 Jahren ist die Entwicklung, Validierung und beispielhafte Implementierung geeigneter Technologien um die erneuerbaren Energien effizient und flexibel ernten zu können und über schadstoffminimierte Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge oder Chemieprodukte mit hoher Wertschöpfung speicher- und nutzbar zu machen. Das Projekt sowie die am KIT bearbeiteten Forschungsschwerpunkte werden präsentiert.

  • Dezentrale Herstellung synthetischer Kraftstoffen und chemischer Wertprodukte; IMVT
    Im Energiesystem der Zukunft gilt es Kraftstoffe und chemische Wertprodukte aus erneuerbaren Quellen herzustellen. Dabei kann neben dem Elektrolysewasserstoff aus erneuerbarem Strom auch die direkte Nutzung von CO2 als Kohlenstoffquelle einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen liefern. Insbesondere im Hinblick auf eine dezentrale Umsetzung sowie die Nutzung von CO2 werden an die beteiligten Prozesse neue Herausforderungen bezüglich einer effektiven Reaktionsführung auch unter dynamischen Betriebsbedingungen gestellt. Die damit verbundenen Fragestellungen werden im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) adressiert und werden hier vorgestellt.

  • Potenzial der energetischen Sanierung von Mehrfamilienhäusern in der Oststadt; IEB-fbta

  • Evaluation of the Combination of Hybrid Photovoltaic Solar Thermal Collectors with Air-to-Water Heat Pumps; IEB-fbta

  • Control Opportunities for Occupants - a Key to Energy Efficiency; IEB-fbta

  • CO2 Reduktion über ein BHKW + AKM – ein Feldversuch zur Optimierung kleiner KWKK-Anlagen; IMK-IFU
    Am Campus Alpin, Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU), in Garmisch-Partenkirchen wird die Energieversorgung und Rechenzentrumskühlung modernisiert. Zur Reduktion der Energieträger Strom/Gas und Optimierung der Energieflüsse wird ein BHKW zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Für die Kälteversorgung der beiden Rechenzentren ersetzt eine Absorptionskälteanlage die bestehenden Kompressionskälteanlagen, welche jedoch als Redundanz und zur Spitzenlastabdeckung erhalten bleibt. Die Abwärme des BHKW dient dabei als Antriebswärme für die Absorptionskälteanlage und zur Heizung des Bestandsgebäudes. Dadurch wird eine optimale, maximale Laufzeit des BHKW erreicht. Durch den Einsatz dieser KWKK Lösung reduzieren sich die gesamten Energieverbrauchskosten des Institutes erheblich bei gleichzeitiger CO2-Reduktion von ca. 120.000 kg.

  • Heizen mit Holz – CO2-neutral und feinstaubfrei; ITC
    Die Heizung mit modernen Pellet- oder Hackschnitzelkesseln ist CO2-neutral, kostengünstig und komfortabel. Allerdings überschreiten viele dieser Heizkessel die neuen Feinstaubgrenzwerte der 1.BImSchV. Am Institut für technische Chemie wurde der automatische Carola-Feinstaubabscheider entwickelt. An diesem Teststand speist seit 2013 ein 100 kW – Hackschnitzelkessel, jedes Jahr ca. 100 MWh Wärme in das Netz des Campus-Nord ein und ermöglicht damit eine CO2-neutrale und feinstaubfreie Gebäudeheizung. Der KIT-Spin-off Carola-Clean-Air GmbH produziert und vertreibt die mittlerweile vom DIBt zugelassenen Feinstaubabscheider und leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen Wärmewende.

  • KIT-Energiekonzept: Bausteine für die Energiewende@KIT; CAMPUS mit AK Energiekonzept
    Als nächsten Schritt in der Anwendung des KIT-Masterplans wird vom Arbeitskreis Energiekonzept das Energiekonzept erstellt. Es enthält die zentralen Themen, die in den nächsten Jahren als wichtig für die Erreichung der CO2-Reduktionsziele eingestuft wurden. Ausgehend von der Nachfrageseite, wo zentrale Themen zur Energiereduktion adressiert sind, wird eine möglichst CO2 neutrale Energieabdeckung, sowohl im Strom als auch bei der Wärme, angestrebt.

  • Energie- und Versorgungsmanagement am KIT; FM-GM-VEA
    Die Abteilung Ver- und Entsorgung bildet die Verbindung des Energieangebots über die Verteilung bis hin zur Erfassung der Energieverbräuche der Nutzer für gebäudespezifische Analysen und das Abrechnungssystem. Die zugehörigen Anlagen und Systeme werden stetig ergänzt und optimiert um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und um jegliche Anforderungen an einen ressourcenschonenden Betrieb zu erfüllen.

  • Energiequiz zu Nachhaltigkeit und Energie; CAMPUS
    Zeigen Sie Ihre Kompetenz in den Themen der Energiewende, der Ressourceneffizienz und dem Klimaschutz. Machen Sie mit beim Energiequiz und gewinnen Sie einen kleinen Preis.

 

 

Stand: 08.09.17