ZUKUNFTSCAMPUS

Integrierter Masterplan 2030 für eine nachhaltige Campusentwicklung

Integrierter Masterplan des KIT

Das KIT strebt an, einer der profiliertesten und attraktivsten Orte für Forschung, Lehre und Innovation in Europa zu werden. Im regionalen, überregionalen und internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe sind daher weitsichtige, möglichst universelle Konzepte in der baulichen Infrastruktur unerlässlich – unter Einbeziehung der verfügbaren Ressourcen an Flächen, Gebäuden und Techniken.  

Der „Integrierte Masterplan 2030 des KIT zur nachhaltigen Campusentwicklung“ gliedert sich in die Schwerpunkte Liegenschaften, Energie & Klimaschutz und Mobilität und formuliert konkrete Handlungsempfehlungen zur infrastrukturellen Entwicklung, beschreibt einen Handlungspfad zur Erreichung der bundes- und landesweiten Klimaziele und beinhaltet Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Mobilität am KIT.

Damit wird erstmals eine übergreifende Strategie für alle Campus-Areale des KIT vorgelegt, die die infrastrukturelle Entwicklung mit den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Klimaschutz verbindet. Ausgehend von den beiden historischen Entwicklungslinien der Universität und dem Forschungszentrum sind an den Standorten unterschiedliche spezifische Nutzungsschwerpunkte hervorgegangen, die die bauliche Infrastruktur maßgeblich geprägt haben. Die Standorte verfügen über unterschiedliche Merkmale, sowohl in der Erschließung der Liegenschaften und in der Gebäudestruktur, als auch bei der energetischen Aufstellung, die für die weitere Entwicklung des KIT einer kritischen Bewertung bedürfen. 

Der Masterplan bildet die bestehenden Restriktionen und Potenziale der vier Karlsruher Standorte im Rahmen einer SWOT-Analyse ab und ermöglicht somit erstmalig einen Rahmen für die qualitative wie quantitative Einordnung der Anforderungen aus Forschung, Lehre und Innovation auf Basis der vorhandenen Standortbegabungen. Er ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Dachstrategie KIT 2025 und der baulichen Entwicklung des KIT mit den anstehenden Projektentwicklungen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass der Masterplan mit den vorhanden Potenzialen und Optionen Teilziele und Handlungsempfehlungen formuliert. Diese sind zunächst bewusst „nutzungsneutral“ und dienen als langfristige Unterstützung im Aufzeigen und Abwägen von Alternativen.  

Unter Einbindung von Wissenschaftlern, Studierenden, Beschäftigten, Vertretern der Stadt Karlsruhe, des Landkreises Karlsruhe und des Landes Baden-Württemberg sowie den zuständigen Ministerien wurde ein bewusst partizipativer Ansatz zur Erstellung gewählt. Der von der Stabsstelle ZUKUNFTSCAMPUS erarbeitet Masterplan wurde im Jahr 2016 im Präsidium und Aufsichtsrat des KIT beschlossen. Er ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein internes Arbeitspapier, steht jedoch auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.