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Foto von Gerhard Schmidt Copyright privat
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Dr. Gerhard Schmidt

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KIT-Masterplan 2030 - Auf dem Weg zur nachhaltig geprägten baulichen Infrastruktur

Für eine weitsichtige Strategie des KIT müssen die Potenziale der Standorte bekannt sein und nach übergeordneten Kriterien entwickelt werden. Wichtigster Grundsatz bleibt, dass die Infrastruktur den Anforderungen aus Forschung, Lehre und Innovation folgt. Darüber hinaus hat sich das KIT zum Ziel gesetzt, zukünftig Standorte, Gebäude und Gebäudebetrieb auch unter nachhaltigen Kriterien zu entwickeln und zu bewerten. Insbesondere Neubau- und Sanierungsprojekte werden frühzeitig in die Nachhaltigkeitsbetrachtung einbezogen. Von Bedeutung ist, KIT-spezifische Nachhaltigkeitsstandards für die vier zentralen Karlsruher Standorte mit über 300 Bundes- und Landesgebäuden zu vereinbaren, um an allen Standorten einheitliche Planungs- und Baugrundlagen zu erhalten.

Die Zielsetzung kann jedoch nur gelingen, wenn die Standorte unter einem strategischen Ziel geführt werden. Die derzeit noch teilweise unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen erschweren dieses Vorgehen. Zudem stellen die historischen Nutzungen der Standorte eine spürbare Restriktion dar. Ein schrittweises Vorgehen ist daher erforderlich.

Um die Nutzungs- und Nachhaltigkeitsanforderungen der Zukunft erfüllen zu können, wird eine strategische Positionierung bei den tragenden Themen der Infrastruktur unvermeidbar. Als zentrale Elemente, die in einem Masterplan zusammengeführt werden sollen, gelten drei übergeordnete Schwerpunkte: Liegenschaften, Energie & Technik und Mobilität. Zukünftige Standortdiskussionen, auch im Zusammenhang mit übergeordneten strategischen Zielsetzungen des KIT, werden die hier gesetzten Aspekte aufgreifen und integrieren – für eine nachhaltige Entwicklung.

Der Schwerpunkt „Liegenschaften“ gibt Einblicke zu den baulichen Entwicklungen und den Möglichkeiten der Standortnutzung. Die vorgenommene räumliche Clusterung innerhalb der Standorte ermöglicht eine separate Betrachtung der entstandenen Quartiere, um auch unterschiedlichen Projektentwicklungsphasen gerecht zu werden. Städtebauliche Kriterien zur Schaffung einer hohen Aufenthaltsqualität können damit gewährleistet werden. Mit aufgenommen in die Darstellungen sind abgeleitete Handlungsempfehlungen, die kurz-, mittel- und langfristige Aufgabenstellungen aufzeigen und sich an aktuellen Projektentwicklungen und externen Einflüssen orientieren.

Der Schwerpunkt „Energie und Technik“, für alle ein permanentes und alltägliches Thema, wird im Wesentlichen von der Energieerzeugung, der Energieverteilung und dem Energieeinsatz geprägt. Für alle Teilbereiche sind Indikatoren und Aussagen erforderlich, um die Energiewende auch am KIT erfolgreich zu organisieren. Die Handlungsempfehlungen stellen die Basis für das in Entwicklung befindliche KIT-Energiekonzept.

Innerhalb des Schwerpunkts „Mobilität“ werden neben einer erstmaligen Erfassung der aktuellen Verkehrssituation auf und zwischen den Standorten, Mängel analysiert und Handlungsempfehlungen entwickelt. Unser erklärtes Ziel ist die Vermeidung von Verkehrsströmen.

Die KIT-Administration stellt sich den Diskussionen nicht alleine. Für alle Schwerpunkte sind Expertenkreise mit internen und externen Wissensträgern gebildet worden, bzw. in der Vorbereitung. Eingebunden als Experten sind unter der Themenführung des ZUKUNFTSCAMPUS Vertreter des Landes, der Stadt Karlsruhe sowie Forscher, Studierende und relevante Dienstleistungseinheiten des KIT. Allen Beteiligten ist bewusst, dass die Entwicklung nicht nach wenigen Monaten abgeschlossen sein kann. Der Masterplan muss aufgrund übergeordneter Entwicklungen über mehrere Jahre fortgeschrieben werden.

Stand: 22.05.16